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Hangzhou Tag 24

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Published: August 28th 2015

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Der große Wetterbuddha ist mir am heutigen Tag wohlgesonnen und beschert mir zumindest keinen Regen. Ich kann also ab 8.30 Uhr im chinesischen Stil noch einmal Hangzhou erkunden. Mit meinem klapprigen Fahrrad starte ich also meine Erkundungstour rund um dem Westsee mit seinem goldenen Wasserbüffel, der dieser Region in der Geschichte angeblich immer reichlich Wasser beschert hat. Vorbei an unzähligen Tempeln, deren Namen ich eh schon wieder vergessen habe, fange ich heut ein wenig das chinesische Leben ein.

Während ich es mir mit meinem ollen Starbucks Kaffee am Ufer gemütlich mache, schaue ich den morgendlichen Tanzeinlagen der Bevölkerung zu. Hinzu kommt, dass der Westsee beliebtes Fotomotiv für Hochzeiten und allerlei chinesische Porträtfotos ist. Die Hochzeitsfotos der meisten fallen aber heute sprichwörtlich ins Wasser, da es relativ windig ist und der Westsee mit einigen Kapriolen aufwartet.

Gegen Mittag starte ich mein Experiment und probiere mich durch hiesige Muscheln, gefüllt mit Glasnudeln und einer gefühlten Tonne Knoblauch. Neben den lokalen Krabben versuche ich mich auch an Herbert, meinem recht scharf gegrillten Tintenfisch. Ich befürchte zwar unangenehme Nebenwirkungen, die bleiben aber in den Folgetagen glücklicherweise aus.

Hangzhou hätte man bei schönem Wetter gern noch einen weiteren Tag spendieren können, doch ich

trete meine bereits gebuchte Rückreise per Zug nach Shanghai am späten Nachmittag wieder an. Zugfahrten sind trotzdem immer noch ein Erlebnis. Also durch Sicherheitskontrollen in einen überfüllten Warteraum. Das Gleis betritt man erst ca. 15. Minuten vor Abfahrt. Dann beginnt der spannendste Teil. Der ganze Warteraum versucht sich durch 6 erneute Ticketkontrollen zu pressen. Höflichkeiten beim Anstehen sind der chinesischen Bevölkerung dabei fremd. Hier geht es darum seinen Platz an der Sonne zu verteidigen, obwohl ein Zustieg in den Zug nur mit Reservierung möglich ist. Überfüllte Schnellzüge wie zum Beispiel von Hamburg nach München existieren eigentlich nicht. Sei es drum.

In Shanghai beziehe ich in Pudong mein neues Hostel mit Blick auf den “Flaschenöffner” und die “Fackel”. Nach einem Tag allein treffe ich heut auf Tom aus Schweden und die Görmönie Kombo Katta, Anna und Benni. Tom und ich geben unsere Pläne zur Kneipentour auf und verlegen das Get-Together mit dem Rest in unseren hosteleigenen Innenhof. Es gibt genug Gesprächsstoff und so wird der Abend doch relativ lang …


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